♀ Grenzen, Rituale, Schlafen: Der Mittagsschlaf

Weiter im Experiment "Schlafendes Baby"

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Quelle: pixabay.com

 

Das Ganze haben wir jetzt ein paar Tage wie bereits beschrieben gemacht. Unternehmungen gab es einmal am Tag, meist vormittags.

 

So sah unser Tagschlaf-Ablauf bisher aus:

Unser Sohn hat gegähnt, sich die Augen gerieben,... Fast schlagartig fing er an zu nörgeln, quengeln, weinen. Wir trugen ihn herum, versuchten zu trösten, haben fleißig geschaukelt, Schnuller gegeben,...

Dann haben wir versucht ihn entweder kurz vorm einschlafen oder wenn er eingeschlafen ist in den Laufstall oder auf das Sofa zu legen. Wenn das nicht geklappt hat, dann machte er seine Tagschläfchen in unseren Armen. Leider sind wir so über eine Zeit von 30 Minuten selten heraus gekommen.


So sieht das jetzt aus:

Unser Sohn gähnt, reibt sich die Augen,... Fast schlagartig fängt er an zu nörgeln, quengeln, weinen. Wir tragen ihn herum, versuchen zu trösten, schaukeln fleißig, geben den Schnuller,... (großartige Änderungen, oder? 😊)

Am "Wie zeigt unser Baby uns, dass es müde ist" hat sich also nichts geändert, ist ja aber auch normal.


Das ist neu:

Wir versuchen pünktlich zum Mittagsschlaf zu Hause zu sein. Ich lege mich dann mit unserem kleinen Mann gemeinsam ins große Bett und es wird fleißig gekuschelt.

Ich versuche schon mit ihm ins Bett zu gehen, bevor er die Müdigkeitsanzeichen zeigt. Das geht eigentlich relativ gut, da er immer genau 1,5 Stunden nach dem letzten Aufwachen müde wird.

So hält sich auch das Gequengel meist in Grenzen bevor der Schlaf kommt.


Und siehe da: unser kleiner Prinz darf mit Mama ins große Bett und wird mit einer dicken Flauschedecke zugedeckt und auf einmal schläft er jeden Mittag 2-3 Stunden! Ich freue mich natürlich, denn ich darf ja mit ihm zusammen relaxen (Papa nutzt diese Chance übrigens auch wenn möglich) 😜


Die beiden weiteren Tagschläfchen finden meist vormittags im Auto bzw. Babytrage statt und nachmittags entweder auch im großen Bett oder in unseren Armen (das ist aber auch sooo süß!!)


Mit dieser Neuerung haben sich auch noch zwei weitere Punkte schlagartig gebessert:

1. Nachtschlaf: Mama darf bis 3 Uhr schlafen bevor sie das erste mal raus muss. Bisher war das zwischen 0-1 Uhr.

2. Weinen: Unser Baby weint kaum noch. Nur noch abends muss sich für eine halbe Stunde der Frust von der Seele geschrien werden. Ansonsten ist Ruhe 😊


Gegenprobe


Heute haben wir uns erlaubt dem neuen Tagesablauf zu strotzen! Für alle die nicht geglaubt haben, dass ein langer Mittagsschlaf so viel bringen kann kommt hier der Beweis.


Ich war heute morgen mit unserem Sohnemann bei einem Rückbildungskurs. Dann wollte ich noch die Gunst der Stunde nutzen, dass mein Mann noch ein paar Tage Elternzeit hat und wollte zum Frisör, während mein Mann mit unserem Baby auf Computerspiele-Jagd gehen sollte.

Wir fuhren also nach dem Rückbildungskurs gleich in die Stadt. Verbrachten dort eine Weile bis wir nachmittags nach Hause sind.

Klingt unspektakulär, oder?


Hier kommt die Schlafhistorie dazu:


7.3o Uhr aufstehen (kleine Abweichung)

9.oo-9.25 Uhr schlafen (normal)

10.oo-10.3o weinen, quengeln

10.3o-11.oo Uhr schlafen beim Kurs (nicht normal)

11.45-12.3o quengeln in der Babytrage

12.3o-13.oo Uhr Mittagsschlaf in der Babytrage (normal aber zu kurz)

13.15-14.oo Uhr weinen, schreien beim Mittagessen auswärts

14.3o-15.oo Uhr schlafen im Auto (normal)

16.oo-16.3o Uhr schreien, weinen

16.3o-17.45 Uhr !!! mit Mama und Papa im großen Bett schlafen (nicht normal)

19.oo Uhr Schlafanzug anziehen, vorlesen, stillen

19.45 Uhr schlafen


Was will ich damit sagen?

Also wir hatten schon weitaus schlimmere Tage, aber heute war trotzdem mal wieder ein kleiner Tiefpunkt aus dem wir gelernt haben....


Mal sehen wie morgen wird...


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