♀ Grenzen, Rituale, Schlafen

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Quelle: flickr, National Media Museum

Dass unser Baby viel sehen will und schnell gelangweilt ist, habe ich ja bereits geschrieben. Auch dass unser kleiner Schatz viel weint erwähnte ich bereits. 

Am meisten tut er uns leid, wenn er müde wird und dann anfängt mit weinen. Wir haben dann immer das Gefühl ihn nicht trösten zu können und dass er nicht einschlafen möchte. 

Wenn er dann endlich schläft, dann oft nur kurz. Auch wenn wir mit dem Kinderwagen unterwegs sind ist mehr als ein mit weinen eingeleiteter Power-Nap nicht drin.


Ich habe schon mehrmals dazu recherchiert und auch schon das Buch "schlafen statt schreien" von Elisabeth Pantley gelesen. Aber die Situationen die dort beschrieben waren hatten wir eigentlich nicht. 

Nachts haben wir (zur Zeit) keine größeren Probleme und das abendliche Zubettgehen klappt eigentlich von Anfang an ganz gut. Die Schlafzeiten variieren immer mal wieder, aber das geht oft mit neuen Entwicklungsschüben einher (siehe hierzu z.B. "Oje, ich wachse" von Hetty van de Rijt und Frans X. Plooij


Schwierigkeiten macht eigentlich von Anfang an eher das Schlafen tagsüber. Egal ob getragen, geschaukelt oder gekuschelt wird, es wird auch geweint, bevor es zum Power-Nap übergeht.


Heute habe ich aber folgenden Artikel entdeckt:

Hier beschreibt eine Hebamme die Ursachen dafür, dass die Anzahl der sogenannten Schrei-Babys immer weiter zunimmt. 


Ein Mittel dagegen sollen mehr feste Tagesabläufe, mehr Wärme (entgegen der Empfehlungen der SIDS) und die Möglichkeit der freien Meinungsäußerung des Babys sein (trösten und da sein, nicht "ruhig stellen").


Ich werde den Artikel nicht weiter beschreiben, bei Interesse kann ja selbst gelesen werden. 


Das Thema "feste Tagesabläufe" habe ich schon mal mit meinen Mann diskutiert. Er war hiervon allerdings nicht sehr begeistert, da er in Schichten arbeitet und deshalb kein beständiger Teil dieser festen Rythmen sein kann. Deshalb ist das Thema wieder zum Erliegen gekommen und wir gestalteten unsere Tage weiter so, wie sie eben kamen.


Heute gab ich ihm o.g. Artikel kommentarlos zu lesen und fragte ihn dann zu seiner Meinung. "Da kommt man sich sehr ertappt vor. " war sein Kommentar dazu. Dieser Artikel hat ihn davon überzeugt die Tage unseres Sohnes mehr zu ordnen, in der Hoffnung dass sich dies auch auf das Schlafverhalten auswirkt. 


Wir werden jetzt einen Plan machen und uns versuchen daran zu halten!


Ich werde berichten!


Weitere Berichte dazu:


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